Weltweit ist der Klimawandel zu einer kritischen Sorge für Unternehmen aller Größen geworden. Insbesondere in Deutschland, dem größten Emittenten Europas, steht die Verfolgung von Netto Null Emissionen Zielen seit der Verpflichtung der Regierung, bis 2045 Netto Null Emissionen zu erreichen, im Mittelpunkt.
Dieses Kapitel geht tiefer auf die Schlüsselmodule der Netto-Null-Reise speziell für Unternehmen ein. Hierzu gehört der IPCC-Pfad, die Minderungshierarchie und besonders wichtig - wie fange ich an?
Wie im vorherigen Kapitel beschrieben, hat ein Unternehmen sein Netto Null Ziel erreicht, wenn die folgenden zwei Kriterien auf das jeweilige Unternehmen zutreffen. Es muss dafür seine Emissionen von Kohlendioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen (GHGs) auf das niedrigstmögliche Niveau drastisch reduziert haben und dann für alle verbleibenden unvermeidbaren Emissionen kompensieren. Dies erreicht es, indem es eine entsprechende Menge an GHGs aus der Atmosphäre entfernt und so ein Gleichgewicht zwischen der Menge der emittierten und der entfernten GHGs erreicht.
Vereinfacht ausgedrückt, wird das Erreichen von Netto Null in einem Unternehmen durch drei Maßnahmen erreicht:

Die Praxis die sich am Besten bewährt hat ist als Minderungshierarchie bekannt, und ist wie folgt gestaffelt:
Die allgemeine Faustregel besagt, dass geschätzte 5-10 % aller Emissionen eines Unternehmens unvermeidbar oder schwer zu eliminieren sind. Diese Regel hilft Unternehmen dabei, die Menge an Emissionen abzuschätzen, die sie mit CO2-Zertifikaten kompensieren sollten.
Diese Begriffe werden oft synonym verwendet, sind aber zwei sehr unterschiedliche Verpflichtungen.
CO2 Neutralität: Verpflichtung, alle CO2-Emissionen auf null auszugleichen, jedoch ohne die Anforderung, Emissionen zu reduzieren oder zu vermeiden. Effektiv bedeutet das, dass Unternehmen alle CO2-Emissionen einfach durch den Kauf und die Stilllegung von CO2-Zertifikaten ausgleichen können.
Hinweis: Die EU schlägt vor, den Begriff CO2-Neutralität bis 2026 zu verbieten.
Um das Greenwashing von Verbraucherprodukten zu stoppen, wird die EU Behauptungen wie „klimaneutral“ oder „öko“ verbieten, es sei denn, Unternehmen können ihre Richtigkeit nachweisen. Es wird erwartet, dass die Regeln bis 2026 in Kraft treten."- Quelle: Carbonherald
Netto Null: Verpflichtung zur Eliminierung aller Emissionen auf null, maßgeblich durch Reduzieren und Vermeiden aller Emissionen. Nur der Rest der schwer abzubauenden und unvermeidbaren Emissionen darf durch den Kauf und die Stilllegung von CO2-Zertifikaten ausgeglichen werden.
Wie Sie unten sehen können, folgt der Netto Null Pfad für Unternehmen dem IPCC 1,5° Pfad des Weltklimarats. Erreicht wird das Ziel durch eine Kombination von echten Reduzierungen und durch Kompensation mit CO2-Zertifikaten für Emissionen die unvermeidbar sind.
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Deutschland, mit einer der weltweit führenden Volkswirtschaften und als größter Emittent in Europa, hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um bis 2045 Netto Null Emissionen zu erreichen. Das Verständnis der Regierungsverpflichtung zur Netto Null ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, da sie oft gesetzlich dazu verpflichtet werden, Maßnahmen zur Erreichung der Regierungsverpflichtung zu ergreifen. Deutschlands Netto Null Pfad beinhaltet den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen, die Förderung der Energieeffizienz und die Förderung nachhaltiger Praktiken in allen Branchen.

Laut Zero Tracker haben 1003 Unternehmen aus der Forbes-2000-Liste Netto Null Ziele gesetzt, im Vergleich zu 417 im Dezember 2020 und 702 im Juni 2022. — Zero Tracker

Der Beginn der Reise zur Netto Null kann sich wie eine überwältigende Aufgabe anfühlen. Starten Sie die ersten Schritte, um den Fußabdruck Ihres Unternehmens zu verstehen. Erfahren Sie, wie man Emissionen reduzieren und CO2-Zertifikate einbeziehen kann, um effektiver zur Netto Null zu gelangen. Senken hat dafür kostenlose Tools entwickelt, die Ihnen Impulse in die richtige Richtung geben können.
Wir werden in diesem Kurs viel detaillierter in diesen gesamten Prozess eintauchen!