Am 11. Juni hat die SBTi die finale Version des Corporate Net-Zero Standard V2.0 veröffentlicht. Nach mehr als einem Jahr mit Entwürfen und Konsultationen stehen die Regeln damit fest. Der Standard gilt ab dem 1. Februar 2027, Ziele nach V1 können noch bis Ende 2027 gesetzt werden, und die mehr als 11.000 Unternehmen mit validierten Zielen wechseln in den kommenden Zielzyklen.
Für die CO2-Strategie von Unternehmen bleibt die Kernregel bestehen: CO2-Zertifikate werden weiterhin nicht auf Scope 1, 2 und 3 Ziele angerechnet. Neu ist alles darum herum. Ab 2027 führt der Standard ein freiwilliges Anerkennungsprogramm für laufende Emissionen (OER) mit Budget-Benchmarks von 20 und 80 US-Dollar pro Tonne ein. Ab 2035 gilt eine verpflichtende Anforderung ausschließlich für Removals, die bei 1% der laufenden Emissionen beginnt und bis zum Net-Zero-Jahr auf 100% steigt. Zudem muss jedes Unternehmen bei der Zielvalidierung öffentlich erklären, ob es am OER-Programm teilnimmt.
Diskutieren Sie mit Adrian Wons, Co-Founder & CEO von Senken, und Tobias Martetschlaeger, Co-Founder & CEO von Global Changer: ein Live-Walkthrough durch den finalen Standard mit offener Q&A.
Das nehmen Sie mit
Die vollständige Analyse des Standards lesen Sie im Senken Blog.




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